Verkehr – mit Ausdauer vieles unter einen Hut bringen

Gewachsene enge Ortskerne, ein großer Bevölkerungszuwachs in kurzer Zeit und die meisten Arbeits-Auspendeler im Rhein Sieg Kreis bringen viele Straßen in Alfter an ihre Grenzen. Eine Erweiterung des Straßennetzes ist oft nicht möglich. Viele Straßen sind wegen Sanierungsstau in schlechtem Zustand. Bei der Straßenunterhaltung muss endlich auf Wirtschaftlichkeit und bessere Unterhaltung geachtet werden. Es ist teuer und uneffektiv Straßen verfallen zu lassen, um sie dann neu zu bauen, anstatt sie zu pflegen.

Für Lösungen zur hohen Verkehrsbelastung gibt es nicht einen Weg, hier muss es verzahnt weitergehen. Neben der kontinuierlichen Verbesserung des Bus- und Bahn Angebotes muss das Angebot für Radfahrer in Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen geplant und weiter verbessert werden. In den Ortskernen muss es für Fahrradfahrer und Fußgänger komfortabler und sicherer werden.

Quasi nebenbei gibt es eine Erfolgsgeschichte beim Fahrrad: es sind viele Menschen in kurzer Zeit aufs E-Bike gekommmen. Jede*r der nicht mehr das Auto für Kurzstrecken oder für die Fahrt zur Arbeit nutzt entlastet die Straßen. Ein Radwegenetz mit kurzen sicheren Verbindungen zwischen den Ortschaften und in die Ortskerne schafft Entlastung.

Die kleinen Hangbusse sind ein Erfolgskonzept. Ein weiterer Ausbau dieser Linien verringert den Pendelverkehr zum Einkaufen. Grade Senioren in den Höhenlagen wünschen das.

Bei der Stadtbahnlinie 18 ist eine durchgängige Zweigleisigkeit, bei der Voreifelbahn die Elektrifizierung der Strecke ein wichtiges Ziele zur Taktverdichtung.

Es gibt noch einen Grund warum eine Verbesserung der Alternativen zum Auto wichtig sind. Laut Klimaschutzkonzept der Gemeinde Alfter kommen über 40% aller CO2 Emissionen vom PKW Verkehr. Mit attraktiven Alternativen zum Auto schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.